Einladung zum Webinar

Historische Hochwasser als Grundlage für Zukunftssicherheit

Referent Dr. Thomas Roggenkamp

Universität Bonn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Physische Geographie

NEUER Termin: 9. Dezember 2022, 10:30 Uhr bis 12 Uhr

Freitag, den 21. Oktober 2022, 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr

Das verheerende Hochwasser vom Juli 2021 übertraf bisherige Daten der Pegelmessungen um ein Vielfaches. Da sich seit Installation der Pegel im Ahrtal kein schweres Hochwasser ereignete, wurde die tatsächliche Gefahrenlage unterschätzt. Entsprechend dehnten sich Siedlungen entlang der Ahr stetig aus und Bauland bis an die Ufer heran genehmigt. Ein Blick in die Historie des Ahrtals zeigt jedoch, dass sich bereits in der Vergangenheit Hochwasser katastrophalen Ausmaßes ereigneten. Eine Miteinbeziehung dieser historischen Informationen in den modernen Hochwasserschutz trägt dazu bei, das Gefahrenpotenzial von Hochwasser besser einschätzen zu können und entsprechende Schlüsse zur Schaffung von Resilienz zu schaffen. Ein Ansatz, der sich auch auf weitere Flussgebiete anwenden lässt und fester Bestandteil der Gefahrenabschätzung sein muss.

Über den Referenten

Dr. Thomas Roggenkamp ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitspruppe Geomorphologie und Paläohydrologie von Prof. Dr. Jürgen Herget an der Universität Bonn. Der Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe liegt in der Rekonstruktion von Hochwassern anhand von Methoden der fluvialen Geomorphologie und Paläohydrologie. Das Thema seiner Diplomarbeit 2012 war die „Rekonstruktion historischer Hochwasser der Ahr“. Für seine Dissertation zur „Rekonstruktion der Hydrologie des römerzeitlichen Mittel- und Niederrheins“ wurde Dr. Thomas Roggenkamp im Mai 2022 mit dem LVR-Wissenschaftspreis 2020 ausgezeichnet.

Einwahldaten 21. Oktober 2022, 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr

Klicken Sie bitte auf den nachfolgenden Link, um am Webinar teilzunehmen:

https://us06web.zoom.us/j/89038975409?pwd=NVZzakNWcW9GMlFXME5GVTVPQmhWdz09

Kenncode: 355487

Zielgruppe

Das Webinar ist für alle interessant, die sich für integrierte Stadtplanung für eine klimaresiliente Stadtzukunft einsetzen wollen – also kommunale Mitarbeitende für Stadtplanung, Klimamanagement, Straßenbau, Grünflächen, Verkehrsmanagement und viele weitere Fachämter. Selbstverständlich sind auch interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

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